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Bremen kann MINT

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Bundesweite Kampagne für naturwissenschaftliche und technische Studiengänge gestartet

In diesen Wochen ist es so weit: Kurz vor den Abiturprüfungen stellt sich für viele Schülerinnen und Schüler überall in Deutschland die Frage, wo sie schon bald ein Studium beginnen sollen. Und nicht nur der Studienort steht zur Debatte, auch die passende Fachrichtung will gefunden werden. Antworten auf diese Fragen bietet ein neues Magazin aus Bremen, das jetzt erstmals erscheint und bundesweit verbreitet wird. Unter dem Titel „H2B“ haben die Bremer Wirtschaftsförderer ein lebendiges und farbenfrohes Portrait des Hochschulstandortes Bremen / Bremerhaven gezeichnet – mit vielen anschaulich verpackten Tipps und Informationen, insbesondere zu den Bremer und Bremerhavener Studiengängen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik, kurz: MINT. Außerdem vermitteln Studierende, Wissenschaftler und kreative Köpfe auf unterhaltsame Weise Wissenswertes zu Bremens Forschungs- und Technologielandschaft sowie zu Kultur, Freizeitangeboten und Lebensqualität an der Weser.„Mit dem Magazin wollen wir junge qualifizierte Menschen für ein Studium in Bremen oder Bremerhaven begeistern“, sagt Dr. Klaus Sondergeld, der als Geschäftsführer der WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH für das Standortmarketing zuständig ist. „Gerade in den technischen und naturwissenschaftlichen Fachrichtungen sind die Jobaussichten für Absolventen hervorragend und das Bundesland Bremen ist hier mit seinen Universitäten und Hochschulen eine exzellente Ausbildungsadresse.“ Zu diesem Urteil kommt auch der Bildungsmonitor 2011 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Hier konnte das Land Bremen auf bildungspolitischen Handlungsfeldern enorm punkten. Es gab jeweils die Bestnote für die Kategorien „Berufliche Bildung“ und „Akademisierung“. So heißt es in der Studie: „Bremen ist eine wichtige Akademikerschmiede Deutschlands. (…) .Die Zahl der Absolventen stieg hier in den letzten Jahren bundesweit am stärksten an. Damit hat Bremen in großem Umfang zur Verringerung aktueller und künftiger Fachkräfteengpässe beigetragen.“ Für die Bremer MINT-Studiengänge vergibt der Bildungsmonitor ebenfalls den ersten Platz: Mit 21,2% habe im Jahr 2009 kein anderes Bundesland solch hohen Anteil an Hochschulabsolventen in Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften (MIN) gehabt. Das Ingenieurangebot (T) sei ebenfalls hoch, besagt die Veröffentlichung.Und auch eine Studie des Nürnberger Instituts für Arbeitsmarkt und Berufsforschung spricht für Bremen. Denn die Hansestadt ist eine von drei Großstädten, die einen positiven Wanderungssaldo bei Hochqualifizierten aufweisen: „Hoch Qualifizierte zieht es vor allem nach München, Hamburg und Bremen“, wird dort bescheinigt.„Diese Bremer Stärken wollen wir nun gezielt ansprechen und für den Standort trommeln“, sagt Sondergeld. Abiturientinnen und Abiturienten, die jetzt vor der Fächer- und Studienortwahl stehen, sowie potenzielle Studienortwechsler sollen mit dem neuen Magazin erreicht und für Bremen gewonnen werden. Dabei ist nicht nur ein Studium an der Weser das Ziel. „In Bremen und Bremerhaven gibt es viele interessante Unternehmen, die gut ausgebildete Fachkräfte suchen und als potenzieller Arbeitgeber für Absolventen in Frage kommen“, weiß Sondergeld.Das „H2B“-Magazin erscheint am 16. Februar 2012 als Beilage in „DIE ZEIT“ und am 21. Februar im „ZEIT-CAMPUS“. Auch in den März-Ausgaben der Kammerzeitungen „Wirtschaft in Bremen“ und „Wirtschaft an Strom und Meer“ ist sie beigelegt. Interessierte können das Magazin kostenlos bei der WFB erhalten (Bestellung per E-Mail an ulrike.hoevelmann@wfb-bremen.de oder telefonisch unter 0421-96 00 523) oder im Internet unter www.wfb-bremen.de downloaden.

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