Kreativwirtschaft und Medien in Bremen

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Die Kreativwirtschaft ist vielerorts zum Gegenstand von wirtschaftspolitischen Strategien und Aktivitäten geworden. Zahlreiche Städte und Regionen in Europa haben die Bedeutung dieser Disziplinen für wirtschaftlichen Strukturwandel, Innovation und Wachstum erkannt. Im Mittelpunkt der wirtschaftspolitischen Debatte steht die Feststellung, dass kreativen Prozessen eine immer größere Bedeutung für wirtschaftliche Entwicklung zuzumessen ist. Bremen hat hier schon früh angefangen, sich intensiv mit der Branche auseinander zu setzten. Zu Beginn mit Schwerpunkt Medien und dann nach und nach mit Focus auf das gesamte Spektrum.
Die Kreativwirtschaft wird nicht nur zunehmend bedeutsam für das Image einer modernen Metropole bzw. eines Innovationsstandortes, sondern auch als Wirtschaftszweig mit eigenen Wertschöpfungspotenzialen verstanden. Diese liegen einerseits in der gestiegenen Nachfrage nach kreativen Dienstleistungen, zum anderen aber auch in den Innovationspotentialen bei der Zusammenarbeit zwischen kreativen wirtschaftsnahen Dienstleistern und den Unternehmen der klassischen Branchen

Für die Realisierung erfolgreicher Innovationsprozesse kommt es nicht nur darauf an, Wissen zu generieren und zu transferieren, sondern auch darauf, dieses Wissen in Geschäftsideen umzusetzen und damit ökonomisch nutzbar zu machen. Die Kreativwirtschaft kann hier eine unterstützende Rolle spielen.

Aus dem Blickwinkel der Innovationspolitik in Bremen geht es darum, die Potentiale der Kreativwirtschaft produktiv für die Generierung von Innovationen und damit von zusätzlichem wirtschaftlichen Wachstum im Bundesland Bremen zu nutzen.

Zur Kreativwirtschaft gehören in Bremen in Anlehnung an die Definition der Wirtschaftsministerkonferenz folgende Bereiche:
1. Verlagsgewerbe
2. Filmwirtschaft
3. Rundfunkwirtschaft
4. Musik, visuelle und darstellende Kunst
5. Journalisten-/Nachrichtenbüros
6. Museumsshops, Kunstausstellungen
7. Einzelhandel mit Kulturgütern
8. Architekturbüros
9. Designwirtschaft
10. Werbung
11. Software / Games

In Bremen haben wir ca. 10.000 Beschäftigte in der Kreativwirtschaft. Diese haben einen im Bundesvergleich durchschnittlichen Anteil an den Gesamtbeschäftigten von 3,3 %.
Wichtige Hotspots der Kreativwirtschaft sind die Überseestadt, das Stephaniviertel und das Ostertorviertel. Hier finden wir eine große Anzahl junger Unternehmen. Insbesondere in der Bremer Überseestadt hat in den letzten drei Jahren eine rasante Entwicklung stattgefunden. Hier finden Unternehmen und Freelancer optimale Bedingungen für die Einrichtung von Büroräumen und zur Bildung von Kooperationen. Mit der Hochschule für Künste im Speicher XI ist ein echter Nukleus der Kreativwirtschaft vor Ort und ein großes Reservoir an Nachwuchskräften.

 

  • Kreative Akteure profitieren im Rahmen des Clustermanagements von Kooperationsvermittlung und einer Vielzahl von Informations- und Netzwerk-Veranstaltungen.
  • Kurzfristiger Finanzierungsbedarf kann über Mikrokredite befriedigt werden. Für größere Projekte steht das Instrumentarium der Bremer Aufbau-Bank zur Verfügung.
  • Wir vermitteln Kreative an die Wirtschaft, um hier gemeinsam Fragestellungen auf innovative Art zu lösen.
  • F&E Projekte auf Darlehensbasis komplettieren das Angebot.

 


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