Meerestechnik

Das Bundesland Bremen gilt heute als einer der bedeutendsten Standorte für Meeres- und Polarforschung in Europa. Ferner gilt Bremen als der größte deutsche Standort der Meeresforschung mit ca. 40% der in diesem Bereich tätigen Wissenschaftler.

Mit der Großforschungseinrichtung Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), dem Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, dem Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), dem Forschungszentrum Ozeanränder, dem Zentrum für Marine Tropenökologie, dem Zentrum für Marine Umweltwissenschaften, der Universität Bremen, der Jacobs University Bremen sowie den Hochschulen in Bremen und Bremerhaven repräsentiert das Land Bremen ein starkes und hervorragendes Potenzial an meeres- und schifffahrtsbezogenen Wissenschafts-, Forschungs- und Transfereinrichtungen.

Diese Einrichtungen der Meeres- und Umweltwissenschaften arbeiten u. a. im Rahmen internationaler Projekte miteinander und stellen aufwändige Infrastruktur bereit, z.B.  Forschungsstationen (Neumayer Station in der Antarktis), das Forschungsschiff "Polarstern", ein internationales Bohrkernlager und modernste Wasserfahrzeuge.

Im Bundesland Bremen betreiben über 1.300 Wissenschaftler innovative Meeresforschung und technologische Entwicklung. Von besonderer Bedeutung sind dabei die Entwicklung der Tiefseeforschungstechnologien (Gashydrate, extreme Lebensräume sowie heiße und kalte Quellen) und die Unterstützung der Polar- und Klimaforschung, z.B. durch ein so genanntes Remotely Operated Vehicle bis 4000 m Wassertiefe, Sensoren für die Fernerkundung, Bio-Akustik-Geräte, am Meeresboden absetzbares autonomes Meeresbodenbohrgerät, mobile Unterwasserfahrzeuge, Unterwassermeßtechnik, Probenahmegeräte und Datenübertragungssysteme.


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