Gesundheitswirtschaft
Partnerschaften in der Pflege: Schneller, besser und günstiger

PARTNERSCHAFTEN IN DER PFLEGE: SCHNELLER, BESSER, GÜNSTIGER
Um neue Konzepte ging es auch auf einer Podiumsdiskussion unter dem Titel: „Partnerschaften in der Pflege: Schneller, besser und günstiger Bremen geht neue Wege in der Patientenversorgung“, bei der sich die Bremer Landesinitiative im Rahmen des Forums „Deutsche Gesundheitsregionen“ am 28. 05. auf dem Kongress präsentierte. „Der Pflegebereich wird eine zentrale Rolle bei der zukünftigen Organisation der Behandlungsabläufe in unserem Klinikverbund spielen“, beschrieb Dr. Diethelm Hansen von der GENO die bevorstehende Umstrukturierung. Ein wesentlicher Schritt auf dem Weg dorthin sei vor allem die Personalentwicklung, unterstrich Angela Dick, Geschäftsführerin Pflege am Klinikum Links der Weser (LDW). „Die Mitarbeiter müssen für die Neuerungen umfassend weitergebildet und in der aktuellen Situation des Personalmangels insgesamt motiviert werden“, lautete ihre Einschätzung. Darüber hinaus müssten die technischen Möglichkeiten zur Erfassung der geleisteten Arbeit ausgebaut werden. „Wir sehen unsere Rolle darin, den Prozess dieser Neuorganisation in den Kliniken zu begleiten“, meinte Dr. Jürgen Deitmers von der atacama Software GmbH. In Zusammenarbeit mit dem Bereich Pflegewissenschaften der Universität Bremen bestehe ein funktionierendes Netzwerk für die Entwicklung von Software zur Pflegeprozessplanung und –dokumentation. Professor Dr. Stefan Görres, Direktor des Instituts für Publik Health und Pflegeforschung (IPP) an der Universität Bremen, sieht die Aufgabe der Pflegewissenschaften vor allem in der Qualifikation und der Entwicklung innovativer Techniken. Ein wesentlicher Aspekt seien auch neue Ideen für die Förderung der Selbstständigkeit älterer Menschen in den eigenen vier Wänden. „Auf diesem Sektor nehmen wir in Bremen bundesweit eine Vorreiterrolle ein“, so Görres. Dr. Matthias Gruhl, Leiter der Abteilung Gesundheit bei der Bremer Senatorin für Arbeit, Frauen, Gesundheit, Jugend und Soziales, betonte im Zusammenhang damit das Engagement der Landesinitiative mit dem Schwerpunkt „Das Zuhause als Gesundheitsstandort“.







