Gesundheitswirtschaft

Imagekampagne für Gesundheitsberufe

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Neues aus der Wissenschaft: Imagekampagne für Pflegeberufe

Das Institut für Public Health und Pflegewissenschaft  (IPP) der Universität Bremen  leistet einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung des Ansehens der Pflege- und Gesundheitsfachberufe und der Sicherung des Berufsnachwuchses: Denn obwohl umfassende Statistiken zur Personalsituation in der Pflege fehlen, ist schon jetzt absehbar, dass es in den nächsten Jahren -  bedingt durch den demografischen Wandel - zu einem Mehrbedarf an qualifizierten Fachkräften kommen wird, insbesondere in der Pflege älterer Menschen. Diesem erhöhten Bedarf stehen rückläufige Bewerber-zahlen in den Ausbildungsstätten gegenüber. Dieser Trend kann sich, angesichts der geburtenschwachen Jahrgänge und der damit verbundenen dünner werdenden Rek-rutierungsbasis potenzieller Bewerber/innen einerseits bei gleichzeitigen steigenden Bedarf an Pflegeleistungen andererseits, noch deutlich verstärken.

Vor diesem Hintergrund und um in die Nachwuchssicherung stärker zu investieren hat das Norddeutsche Zentrum zur Weiterentwicklung der Pflege (NDZ), Kiel,  das IPP beauftragt, auf der Basis empirisch gesicherter Daten Empfehlungen für eine Imagekampagne der Pflegeberufe zur Akquirierung von weiblichen und männlichen Schulabgängern zu erstellen. Bremen kann durch diese Studie maßgeblich dazu bei-tragen, die Attraktivität der Pflege- und Gesundheitsfachberufe zu verbessern und den dringend erforderlichen Berufsnachwuchs zu sichern.


Weitere Informationen:
Universität Bremen, Institut für Public Health und Pflegeforschung (IPP), Abteilung Interdisziplinäre Alterns und Pflegeforschung (iap)
Prof. Dr. Stefan Görres, Mail: sgoerres@uni-bremen.de,
Martina Stöver (wiss. Projektkoordinatorin), Mail: stoever@uni-bremen.de
Tel. 0421 218-4972 (Sekretariat)
www.iap.uni-bremen.de


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