Gesundheitswirtschaft

Ein neues Gesicht bei der WFB

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Heike Fafflock ist neue Ansprechpartnerin für Gesundheitswirtschaft

Für den Branchenschwerpunkt Gesundheitswirtschaft hat die WFB seit kurzem eine neue Ansprechpartnerin: Heike Fafflock übernimmt die Arbeit als Innovationsmanagerin Gesundheitswirtschaft. Die gelernte Diplompädagogin und Prozessberaterin bringt ein umfangreiches Know-how in den Gebieten der Arbeitswissenschaft sowie der Gesundheitsbranche mit und wird sich bei der WFB zukünftig für vielfältige Projekte im Bereich der Gesundheitswirtschaft einsetzen.

Im Mai 2010 hat Heike Fafflock als neue Innovationsmanagerin für den Bereich Gesundheitswirtschaft bei der WFB begonnen. Sie knüpft damit an die Arbeit von Franziska Richter an, die bis Ende 2009 bei der WFB für den Bereich zuständig war. Zu Heike Fafflocks Aufgaben zählt die Aufnahme und Unterhaltung von Kontakten zu Unternehmen, Institutionen und Einrichtungen der Gesundheitsbranche ebenso wie die Betreuung von Förderprojekten der WFB sowie die Unterstützung von Netzwerkaktivitäten auf dem Gebiet. Gleichzeitig übernimmt sie kommissarisch Aufgaben zur Errichtung des im Frühjahr neu gegründeten Netzwerks Gesundheitswirtschaft Nordwest e.V.

Mit der Gesundheitsbranche in Bremen vertraut
„Die Branche der Gesundheitswirtschaft in Bremen ist mir in vielen Facetten vertraut“, meint Heike Fafflock. Die 48 Jährige hat bereits über mehrere Jahre umfangreiche Erfahrungen als Koordinatorin und Prozessplanerin von Projekten zu Gesundheitsthemen im Land Bremen gesammelt. Von 1998 bis 2004 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Bremer Institut für Betriebstechnik und angewandte Arbeitswissenschaften (BIBA) beschäftigt. Dort führte sie mehrere Projekte im Sozial- und Gesundheitsbereich durch und setze sich für die Lehre zu arbeitswissenschaftlichen Themen ein. Zwischen 2004 und 2006 war Heike Fafflock Projektleiterin und Geschäftsführerin der Bremer Initiative Telematik im Gesundheitswesen GmbH (B.I.T.). Hier koordinierte sie Bremens Beteiligung als Testregion zur Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK). In den letzten drei Jahren knüpfte sie als freiberufliche Projektleiterin an diese Arbeiten auf nationaler Ebene an: Bei der gematik mbH in Berlin plante und koordinierte sie die Testphasen der Modellregionen in dem bundesweiten Projekt zur Einführung der Telematikinfrastruktur für die eGK.

Ziele für die zukünftige Arbeit bei der WFB
Wieder zurück in der Hansestadt freut sich die Bremerin nun auf den Austausch mit vielen bekannten Gesichtern und auf neue Kontakte, um gemeinsam mit den unterschiedlichen Akteuren im Bereich der Gesundheitswirtschaft Innovationen zu entwickeln und zu gestalten. Für die Arbeit bei der WFB hat sich Heike Fafflock schon einiges vorgenommen: „Franziska Richter hat viele Aktivitäten in die Wege geleitet, die ich in meiner Arbeit aufgreifen werde“, meint Heike Fafflock und bedankt sich ausdrücklich für die wertvollen Grundlagen, die ihre Vorgängerin geschaffen habe. Vor allem zwei Aspekte davon möchte sie in der ersten Zeit weiterverfolgen. Dazu zähle die Fokussierung auf den Schwerpunkt ‚Das
Zuhause als Gesundheitsstandort’:
„Hier werde ich mich beispielsweise für die zeitnahe Entwicklung und Markteinführung telemedizinischer Techniken ebenso wie für eine bedarfsgerechte Anpassung von Dienstleistungen im Gesundheitssektor engagieren.“ Ein weiterer wichtiger Einsatzbereich sei die Unterstützung der Netzwerkbildung im Rahmen der Clusterinitiative Gesundheitswirtschaft Nordwest. Außerdem werde sie sich zukünftig auch dem Themenfeld „Entwicklung und Gestaltung von Gesundheitsberufen“ widmen, das bisher noch von Franziska Richter betreut wird. „Für diese vielfältigen Vorhaben möchte ich die vielen bisher engagierten Akteure einbeziehen und neue Kooperationen gestalten“, unterstreicht Heike Fafflock mit Blick auf die zukünftige Arbeit (RiHa).


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