Gesundheitswirtschaft

EU-Projekt CARE mit bremischer Beteiligung

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Die Senioren Wohnpark Weser GmbH wirkt an einem neuen EU-Projekt mit. Es hat die Zielsetzung, ein intelligentes Kontroll- und Alarmsystem zu realisieren, um die Unabhängigkeit älterer Personen in ihren eigenen vier Wänden zu erhalten und dennochin Sekunden - als sei man dabei - über einen Ernstfall informiert zu werden. Die Entwicklung dieser Technologie erfolgt im Rahmen eines Joint Research EU-Forschungsprogramms (CARE). Unter der Leitung des AIT (Austrian Institute of Technology) arbeitet ein Konsortium von sechs Partnern aus vier Ländern (Deutschland, Österreich, Finnland und Ungarn) im Rahmen von CARE an der Realisierung.

Durch eine kontinuierliche Analyse des Verhaltens von älteren Personen soll auf diese Weise eine automatische Erkennung von kritischen Situationen und Zwischenfällen z.B. Sturz, epileptische Anfälle, Bewusstseinsverlust, etc.) erreicht werden, wodurch eine rasche Alarmierung des Pflegedienstes bei Notfällen gewährleistet wird. Darüber hinaus soll das System selbstlernend und autark ausgelegt werden. Hohe Sicherheit plus Privatsphäre Die Senioren Wohnpark Weser GmbH stellt sich zusammen mit einem finnischen Anbieter für Testzwecke zur Verfügung. Dabei wird eine Sensortechnologie des AIT (Austrian I Institute of echnology) erprobt, die automatisch kritische Situationen erkennen und eine entsprechende Alarmierung auslösen soll. Hauptbestandteil ist ein von AIT entwickelter biologisch inspirierter optischer Sensor, der - ausgehend von den bestehenden Vorteilen der Technologie (rasche Reaktionszeiten, niedriger Energieverbrauch, orts- und zeitunabhängige Einsatzfähigkeit) - mit Echtzeitverarbeitung und – Kommunikationsfunktionen ausgestattet ist.

Um die absolute Privatsphäre der Personen zu garantieren, werden vom Sensor nur bestimmte, bewegungsrelevante Eigenschaften der Szene analysiert. Dabei entstehen keine Bilder, sondern nur Umrisse, wie man sie beispielsweise bei der Kontrolle des Handgepäcks am Flughafen Check-In kennt. Durch die automatische Auswertung der Daten sollen gefährliche Situationen, wie z.B. Stürze, sofort erkannt und gemeldet werden. Das Projekt soll bis Ende 2011 im Generationshaus ›Am Rosenberg‹ in Bremen-Hastedt erforscht und dokumentiert werden.

Quelle: MOMENTUM

Kontakt: Residenz Klinik Lilienthal GmbH, Frauke Meyenberg


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