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Wir bieten Ihnen einen Einblick in die WFB

Bremen bietet Platz für jede Branche
Bremen ist zwar das kleinste Bundesland Deutschlands, aber es hat ein Portfolio an Gewerbestandorten zu bieten, das seinesgleichen sucht. „Egal ob Luft- und Raumfahrt, Industrie, Logistik oder Einzelhandel: In Bremen findet jede Branche einen passenden Standort“, so Martin Günthner, Senator für Wirtschaft und Häfen der Freien Hansestadt Bremen. „Als modernes Wirtschaftszentrum im Nordwesten bieten wir Unternehmen einen Standort der vielfältigen Möglichkeiten mit einem qualifizierten Flächenangebot, das seinesgleichen sucht.“
Dieses Flächenpotenzial präsentieren die Bremer in diesem Jahr auf der Expo Real in München (Halle B2, Stand Nr. 240).
Von der Überseestadt in die City
Ein Highlight des Gewerbeflächenangebotes ist die Bremer Überseestadt, eines der größten städtebaulichen Entwicklungsvorhaben Europas. Seit zehn Jahren entwickelt sich die Überseestadt zu einem neuen, lebendigen Stadtteil. In den alten Hafengebieten rechts der Weser entstehen auf knapp 300 Hektar moderne Bürolofts und hochwertige Wohnungen mit Weserblick. Daneben werden historische Speicher aus der Zeit der Hafenwirtschaft modernisiert, saniert und neuen Nutzungen zugeführt. Zusehends verändert sich das Areal. Seine Wasserlage, gute Verkehrsanbindung, Innenstadtnähe und das Platzangebot für verschiedenste Nutzer sind nur einige Vorzüge. Vor allem die Kombination von alten Gebäuden und traditionellen Unternehmen einerseits und neuen Immobilienprojekten und Nutzungskonzepten macht den besonderen Charme der Überseestadt aus.
Von diesem „Standort der Möglichkeiten“ mit seiner Mischung aus Dienstleistung, Bürobetrieben, Hafenwirtschaft, Logistik, Freizeit, Wohnen und Kultur und der Aussicht auf Leben und Arbeiten mit Weserblick haben sich bereits zahlreiche Firmen und Einrichtungen anziehen lassen. Seit die Entwicklung des Reviers im Jahr 2000 begann, hat sich die Anzahl der Beschäftigten in der Überseestadt von 6.000 auf über 8.800 erhöht und die der ansässigen Unternehmen von 300 auf 450 Betriebe.
Neu ist das Thema Wohnen im ehemaligen Hafenquartier: Im Herbst 2010 ziehen die ersten Bewohner in ihre Wohnungen mit Weserblick ein. Auch das Großprojekt „Hafenkante“ steht kurz vor dem ersten Spatenstich und will schon bald den Markt mit Büro- und Wohngebäuden bereichern.
Wichtige Voraussetzung für die neue Entwicklung ist eine moderne Infrastruktur und attraktive Umgebung. Hier engagiert sich die öffentliche Hand stark und investierte bis dato mehr als 250 Mio. Euro in den Ausbau von Straßen und Wegen, die Verkehrsanbindung und die Revitalisierung alter Hafenbecken. So erhält derzeit der Europahafen neue Kajenanlagen, die, neben dem Hochwasserschutz, auch die Installation einer attraktiven Marina zulassen.
Gerade einmal zehn Minuten mit öffentlichen Verkehrsmitteln von der Überseestadt Bremen entfernt, liegt die Bremer City. Hier haben die öffentliche Hand und private Investoren in den letzten 15 Jahren insgesamt 970 Millionen Euro in die Modernisierung und Sanierung investiert. Es hat sich gelohnt, denn ob Einwohner oder Touristen, das Bremer Zentrum lockt mit Charme, Geschichte, Kultur, Freizeitspaß und Attraktivität. Und mit über 65.000 Arbeitsplätzen stellt sie außerdem den bedeutendsten Wirtschaftsstandort der Hansestadt dar.
Erster Anlaufpunkt für viele ist in Bremen der weltberühmte Marktplatz mit Rathaus und Roland-Denkmal. Die UNESCO hat die historische Bedeutung des dreifachen Wahrzeichens mit der Ernennung zum Weltkulturerbe 2004 unterstrichen. Für Kunst- und Kulturfans hält die Bremer Innenstadt ein großes Spektrum an Museen und kulturellen Einrichtungen bereit: Die Kunsthalle, die Böttcherstraße, das Konzerthaus Glocke, das Gerhard-Marcks-Haus, das Neue Museum Weserburg und viele mehr sorgen mit Ausstellungen, Veranstaltungen und Events regelmäßig bei Einwohnern und Besuchern für Begeisterung. Zwischen all diesen Attraktionen verläuft Bremens Fußgängerzone. Kürzlich wurde die Bremer Obernstraße auf Platz 17 der der 170 beliebtesten Einkaufsstraßen Deutschlands gewählt. – Die Bremer City auf Augenhöhe mit Mönckeberg- und Tauentzienstraße.
Derzeit planen die Bremer ein neues Einkaufszentrum in bester Innenstadtlage. Das neue City-Center soll zwischen Ansgarikirchhof und Hanseatenhof rund 30.000 Quadratmeter zusätzliche Einzelhandelsfläche schaffen.
Das Güterverkehrszentrum Bremen – preisgekrönter Logistikstandort
Das Bremer Güterverkehrszentrum (GVZ) steht unangefochten auf Platz 1 der deutschen GVZ´s und ist außerdem eines der erfolgreichsten in ganz Europa. Lediglich das „Interporto Verona“ hat in einer Ende 2009 veröffentlichten europaweiten Vergleichsstudie besser abgeschnitten als der Bremer Standort im Niedervieland.
Anerkennung fand das GVZ Bremen 2010 auch in Form des renommierten Kieserling Logistikpreises, der Persönlichkeiten oder Institutionen ehrt, die auf dem Gebiet der Logistik Außergewöhnliches leisten. Die Jury zeigte sich beeindruckt von dem großen Flächenangebot, der Anbindung und der Beschäftigungswirkung des GVZ Bremen und bezeugte dem Zentrum Modellcharakter.
Das GVZ Bremen bietet seit seiner Gründung Mitte der 1980er Jahre auf einer 500 Hektar großen Fläche attraktive Areale mit einem hohen Synergiepotential für die Transport- und Speditionswirtschaft. Das Nutzungskonzept richtet sich darüber hinaus speziell an logistikintensive Produktions- und Großhandelsunternehmen aus dem Bereich der Nahrungs- und Genussmittelindustrie. Hier befindet sich unter anderem das größte Hochregallager Europas.
Rund 8.000 Fachkräfte arbeiten derzeit im GVZ Bremen in 150 Unternehmen. Bereits jetzt gibt es dort über eine Million Quadratmeter funktionaler Hallenfläche für Logistik, Produktion und Großhandel. Dabei zeichnet sich das GVZ durch die Kombination von Straße, Schiene und Wasserwegen aus, ergänzt durch die Nähe zum Bremer Flughafen.
Das GVZ Bremen besitzt eine geologistische Ideallage: Ab der Eröffnung des JadeWeserPort wird Bremen im Mittelpunkt der drei bedeutenden Häfen Bremerhaven, Wilhelmshaven und Hamburg stehen. Damit wird die Bedeutung des Standortes als Logistikdrehscheibe ebenso steigen wie das Volumen der Warenströme.
Die namhaftesten Unternehmen der Branche haben das GVZ Bremen zum besten seiner Art gemacht. Die hohe Ausbaukapazität sichert auch weiteren Unternehmen eine Chance, in der „ersten Reihe“ zu attraktiven Konditionen zu investieren.
Technologiepark und Science Park – Wissenschaft und Forschung auf höchstem Niveau
Unter dem Leitmotiv "miteinander wachsen", hat sich der Technologiepark Bremen seit seiner Gründung vor 22 Jahren zu einem der führenden Hochtechnologiestandorte Deutschlands entwickelt. Unternehmensgrößen wie Siemens und OHB treffen hier auf Spitzenforschung von Max-Planck und Fraunhofer. Auf einer Fläche von rund 170 Hektar arbeiten über 300 Unternehmen mit mehr als 6.000 Mitarbeitern.
Mit einem vielfältigen Branchenmix aus Informations- und Kommunikationstechnik, Luft- und Raumfahrt, Logistik, Werkstoff-, Mikrosystem- und Produktionstechnik sowie Sensor- und Nanotechnologie ist rund um die Universität ein Hightech-Stadtteil entstanden, der einer der erfolgreichsten seiner Art ist. Über die Universität hinaus wird hier Spitzenforschung in mehr als 20 Forschungseinrichtungen und Instituten geleistet.
Der Technologiepark Bremen ist direkt an die Autobahn A27 angeschlossen. Innerhalb weniger Minuten ist die Bremer City mit dem Auto und Öffentlichen Verkehrsmitteln von hier aus problemlos erreichbar.
Ein weiterer, attraktiver Standort für die Wissenschaft entwickelt sich derzeit in Bremen-Nord. In der Nähe der privaten Jacobs University entsteht im Auftrag des Senators für Wirtschaft und Häfen der Nährboden für ein neues hochqualifiziertes Gewerbegebiet: Der Science Park soll zugleich Zentrum und Schnittstelle für innovative Entwicklungen werden und dabei eine Plattform für die enge Partnerschaft zwischen Unternehmen, Universität, Instituten und Wirtschaftsförderung bieten. Der erste Spatenstich ist bereits getan: Ende August 2010 begannen die Erschließungsarbeiten für Bremens neustes Hochleistungsgewerbegebiet ganz im Zeichen der Wissenschaft.
Airport-Stadt Bremen – Citynah und weltweit vernetzt
Wo einst der Pioniergeist der deutschen Luftfahrt wehte, siedeln heute Hightech-Unternehmen, Hochschule und Gründerzentrum rund um die vitale Kernzelle, den City Airport Bremen.
Die 500 in der Airport-Stadt ansässigen Unternehmen bilden eine lebendige Szene aus innovativen kleinen Firmen und globalen Playern mit substantieller Wirtschaftskraft. Existenzgründer und Start-ups machen einen 25 Prozent-Anteil aus. Als Hochschulstandort ist die Airport-Stadt darüber hinaus Schmelztiegel für die Verquickung von Wirtschaft mit Lehre, Wissenschaft und Forschung.
Von den rund 13.000 Beschäftigten arbeiten allein 5.000 in der Luft- und Raumfahrt. Die hier ansässigen EADS-Gesellschaften entwickeln und integrieren Antriebssysteme und Rumpfelemente für die Airbus-Familie sowie Systeme für die bemannte und unbemannte Raumfahrt.
Das Luftfrachtzentrum am Airport ergänzt den Logistikstandort Bremen ideal. Hier vereinen sich alle Partner des Logistiksystems unter einem Dach: Luftfrachtspediteure, Airlines, das Zollamt und die Cargoabteilung des City Airport Bremen.
Das Gründerzentrum Airport (GZA), Netzwerke und die Nähe zur Wissenschaft sowie die Interessenvertretung zur Stärkung der Luftfahrt, Aviabelt Bremen e.V., zeigen es: Vernetzung und Kooperationen zwischen Unternehmen lassen effektive Synergien entstehen. Spitzenforschung verbindet sich mit leistungsfähigen Unternehmen und hochqualifizierten Mitarbeitern zu einem innovativen Ganzen.
Die Airport-Stadt ist in rund zehn Minuten mit der Straßenbahn von der City aus erreichbar. Die Anfahrt per Auto ist über die Bundesstraße 75 möglich oder über die A281.
Gewerbepark Hansalinie – ein Logenplatz am Bremer Kreuz
Seit 10 Jahren erweist sich der Gewerbepark Hansalinie als dynamischer Faktor für den Standort Bremen. Durch den eigenen Autobahnanschluss direkt am Bremer Kreuz eröffnet sich über die Bundesautobahn A1 oder die A27 der direkte Weg in die überregionalen Verkehrsnetze. Die A1 (Hansalinie) ist die Lebensader Norddeutschlands und die Querverbindung für die großen Wirtschaftszentren im Westen, Norden und Osten.
Im Gewerbepark Hansalinie haben sich neben verarbeitendem Gewerbe, Fachgroßhandel, Handwerk und Dienstleistern sowie dem DHL-Logistikzentrum vor allem Unternehmen aus dem Bereich Automotive angesiedelt: Schedl Automotive, Preymesser, Lorel, Duramotive, Johnson Controls und CTS Car Top Systems. Darüber hinaus bietet ein Dienstleistungszentrum (Autohof) mit Tankstelle, Hotel, Gastronomie und Facheinzelhandel einen umfassenden Service.
Zurzeit umfasst das Areal eine Größe von 155 Hektar. Für neue Ansiedlungsvorhaben stehen ca. 27 Hektar zur Verfügung. Bei rund 70 angesiedelten Unternehmen sind ca. 1.800 Mitarbeiter beschäftigt.
Im Gewerbepark Hansalinie verliert man keine Zeit, eine ideale Lage für Just-in-time- und Just-in-Sequence-Zulieferer. Das Mercedes- Benz Werk Bremen, mit ca. 13.000 Beschäftigen bundesweit das zweitgrößte PKW-Montagewerk, ist von hier durch den Hemelinger Tunnel in weniger als zehn Minuten schnell erreicht.







